Freitag, 15. April 2011
Endlich erschienen: Wonder
Wie ich bereits berichtet habe, lese ich gerne die Romane von Robert J. Sawyer, einem kanadischen Science-Fiction-Autor. Anfang April holte ich einfach "WWW:Wake" und "WWW:Watch" nochmals hervor, da der letzte Band dieser Trilogie in Kürze erscheinen sollte. Wenn man eh gerade erschöpft ist, ist es außerdem sehr praktisch, für die Zugfahrt Bücher einzupacken, von denen man schon weiß, dass man sie immer wieder gerne liest. Letztes Wochenende konnte ich mich dann auch direkt im Anschluss in den neu erschienenden dritten Band, "WWW:Wonder", vertiefen. Ich muss sagen, trotz einzelner Übertreibungen (warum musste z.B. zusätzlich noch ein Mordverdacht aufgebaut werden?) hat mir auch dieser Roman wieder viel Spaß gemacht. Leider war das Buch dann aber viel zu schnell durchgelesen! Und Nachschub gibt es vermutlich auch frühestens in einem Jahr wieder...
Samstag, 20. November 2010
Ich schreibe wie...
Schon vor einiger Zeit habe ich in der Zeitung gelesen, dass die FAZ jetzt eine deutsche Variante der englischen Software "I write like" zur Analyse des persönlichen Schreibstils online zur Verfügung stellt. Natürlich war ich neugierig und habe das mit eigenen Texten ausprobiert. Die Ergebnisse waren sogar einigermaßen konsistent: Bei etwas längeren Texten (z.B. ein zweiseitiger Artikel) schreibe ich laut Software wie Sigmund Freud, bei kürzeren (Blog-Beiträge, Emails) wie Franz Kafka. Kann man daraus jetzt folgern, dass meine Gedankengänge allgemein etwas umständlich und verschachtelt sind bzw. ich sie zumindest schriftlich so ausdrücke?
Samstag, 12. Juni 2010
Der Geschmack von Apfelkernen: Sommer an der See
Mittwoch, 28. April 2010
Wake, Watch, ?
So ein Balkon eignet sich wunderbar zum Erholen und Träumen, und natürlich zum Lesen. Ich habe mich am vergangenen Wochenende und die letzten Tage (dann allerdings mehr im Zug) mit "WWW:Watch" von Robert J. Sawyer vergnügt. Nachdem ich letzte Woche schon den ersten Band "WWW:Wake" der neuen Trilogie meines Lieblings-SF-Autors verschlungen hatte, kam zum Glück pünktlich zum sonnigen Balkon-Wochenende der zweite Band. Die Geschichte über ein zunächst blindes, dann mit einer neuartigen Technik sehendes Mädchen und die parallel im Netz entstehende künstliche Intelligenz hat mich (trotz einiger überraschend schnellen Entwicklungen) sehr gefesselt. Im zweiten Band nimmt die Handlung durch das Eingreifen der Nachrichtendienste und das "Coming-Out" der KI weiter an Fahrt auf, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Mischung ist typisch für Sawyers Romane: zeitnahe Handlung, eher weiterentwickelte als völlig neue Technologien, mehrere interessante Charaktere (gerne Mathematiker und Physiker) und nebenbei zahlreiche Überlegungen zur Entwicklung und zum Sinn und Zweck des Bewusstseins. Wer Science Fiction mag, die z.B. auch über die Auswirkungen von Technik auf das Verhalten der Menschen nachdenkt, ist bei Sawyer richtig. Zum Einstieg empfehlen kann ich "Flashforward" (was wäre, wenn wir alle in unsere Zukunft gesehen hätten?), "The Terminal Experiment" (kann man die Seele, die Unsterblichkeit messen oder simulieren?) und "Calculating God" (gläubige Aliens besuchen die Erde, um die Existenz Gottes zu beweisen), aber z.B. auch die Neanderthal-Parallaxe ("Hominids", "Humans", "Hybrids") habe ich vor ein paar Jahren verschlungen. Das kanadische Englisch ist übrigens leicht verständlich und gut zu lesen. 
Die Hörbücher, die ich in der letzten Zeit gekauft habe, haben hingegen leider einen Trend zum amerikanisch-patriotisch-schwülstigem. Keine Ahnung, was mich da bei der Auswahl geritten hat (vielleicht das Label Thriller und die guten Bewertungen?), aber selbst nachmittags gemütlich in der Sonne ist "DefCon One: Angriff auf Amerika" mit dem gutaussehendem und sportwagenfahrenden Superspion und der NASA-Pilotin, die zusätzlich Tochter des Präsidenten der USA ist, und den bösen, grausamen Terroristen, die jetzt auch noch das Empire State Building ins Visier nehmen, nicht länger als eine halbe Stunde zu genießen. Und im Zug, wenn man gerade ein gutes Buch von Saywer - leider schon - zu Ende gelesen hat und bis 2011 auf Nachschub warten muss, ist dieses Hörbuch sogar noch etwas schwieriger zu ertragen... Gibt es eigentlich auch ein Recht aufs Nichtlesen bei Hörbüchern?
Die Hörbücher, die ich in der letzten Zeit gekauft habe, haben hingegen leider einen Trend zum amerikanisch-patriotisch-schwülstigem. Keine Ahnung, was mich da bei der Auswahl geritten hat (vielleicht das Label Thriller und die guten Bewertungen?), aber selbst nachmittags gemütlich in der Sonne ist "DefCon One: Angriff auf Amerika" mit dem gutaussehendem und sportwagenfahrenden Superspion und der NASA-Pilotin, die zusätzlich Tochter des Präsidenten der USA ist, und den bösen, grausamen Terroristen, die jetzt auch noch das Empire State Building ins Visier nehmen, nicht länger als eine halbe Stunde zu genießen. Und im Zug, wenn man gerade ein gutes Buch von Saywer - leider schon - zu Ende gelesen hat und bis 2011 auf Nachschub warten muss, ist dieses Hörbuch sogar noch etwas schwieriger zu ertragen... Gibt es eigentlich auch ein Recht aufs Nichtlesen bei Hörbüchern?
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